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Aktuelle Termine und Veranstaltungen befreundeter Museen und Vereine
26. November 2018 - Chronistenseminar

Chronistenseminar
Die Geschichte(n) aus dem Internet.
Datenportale, Wikis und andere Quellen
im World-Wide-Web.

Das Internet hat seit seiner Kommerzialisierung in den 1990er Jahren zu einer der größten
Veränderungen im Kommunikationswesen, seit der Erfindung des Buchdrucks geführt und
seine Auswirkungen reichen mittlerweile bis in das alltägliche Leben. Die hierdurch ausgelösten
Veränderungen betreffen auch die Art und Weise wie wir uns Informationen beschaffen
und unsere Arbeitsweise. War die längste Zeit die Beschaffung von Informationen über
Archivbestände, die Sichtung historischer Dokumente oder Zeitungen eine mühselige und
oft auch, auf Grund der Entfernungen, ein teures Unterfangen, so sind heute viele Informationen
„nur“ wenige „Mausklicks“ entfernt.
Das rasche Anwachsen der Informationsangebote im Netz führt allerdings auch dazu, dass
es selbst den Fachleuten immer schwerer fällt, sinnvolle und verlässliche Informationen aus
der Vielfalt der Webseiten herauszufiltern. Selbst für die Quellenkritik stellen sich im digitalen
Zeitalter ganz neue Fragen nach der Authentizität und Quellenkontext.
Grund genug also, sich im diesjährigen Chronistenseminar mit verschiedenen Aspekten der
Informationsgewinnung im Internet im Hinblick auf die Regional- und Ortsgeschichte zu befassen.
Zu diesem Zweck werden Fachleute aus verschiedenen Disziplinen einige „Schneisen“
in das Informationsdickicht schlagen und versuchen, die Möglichkeiten und die Probleme
des Internets als Informationsquelle für regionalhistorische Forschungen zu beleuchten.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Vorstellung verschiedener Internet-Portale (Monasterium,
Matricula-online, SAGIS, ANNO) gelegt, die mittlerweile für vielfältige historische
Forschungen ein nützliches Werkzeug darstellen können.

Vortragende sind:
Andreas Hirsch und Dipl.Ing. Herbert Hofmann
(Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall und Umgebung e.V.):
Vorstellung der „Reichenhall-Wiki“.
Mag Roland Herndler
(Referat Geodatenstruktur):
Vorstellung des Salzburger geografischen Informationssystem SAGIS.
Dr. Johannes Lang
(Stadtarchiv Bad Reichenhall):
Zum Thema „Das Internet als historische Informationsquelle – Chancen und Risiken“.
Katharina Scharf MA, BA
(Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte):
Vorstellung des Portal ANNO.
Weitere Referenten angefragt.
Gesamtleitung: Mag. Alfred Höck
(Archivar im Salzburger Landesarchiv).

 
Veranstaltungen im Haus der Stadtgeschichte

Veranstaltungen
im Haus der Stadtgeschichte

Montag, 8. Oktober 2018, 18 Uhr 30:
Vortrag von Dr. Wilfried K. Kovacsovics, Leiter des Fachbereichs Archäologie
und des Domgrabungsmuseums am Salzburg Museum:
33 Jahre Stadtkernforschung: Die Ausgrabungen des Salzburg Museum
in der Altstadt von Salzburg 1986–2018.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Salzburger Archäologischen Gesellschaft (SAG), der
Freunde der Salzburger Geschichte und des Stadtarchivs Salzburg.
Vortragsabend

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Dienstag, 6. November 2018, 18 Uhr 30,
Mag. Dr. Siegfried Göllner (Salzburg–Wien):
Die „Reichskristallnacht“ in der Berichterstattung der Salzburger Presse.

 
Vorträge Freunde der Salzburger Geschichte

Vorträge Freunde der Salzburger Geschichte
Müllner Bräu, Saal 3

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19 Uhr:
Vortrag von Mag. Erich Erker, LLM:

Exodus aus Salzburg. Die Medaillen zur Salzburger Protestanten-Emigration 1731/32 und
ihre kunst- und kulturhistorische Bedeutung.

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Donnerstag, 8. November 2018, 19 Uhr:
Vortrag von Christoph Mayrhofer:

Hussitenkreuzzug, Jerusalemfahrt und die verlorenen Siegelstempel. Der streitbare Salzburger
Ritter Hans Lampotinger.

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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19 Uhr:
Vortrag von Mag.a Dr.in Sabine Veits-Falk:

100 Jahre Frauenwahlrecht in Salzburg. Eine Zäsur im 20. Jahrhundert

 
bis 01.07.2019 - Sonderschau - Dahoam im Wandel der Zeit: 200 Jahre Lebensraum Salzburg

AUSSTELLUNG · HAUS DER NATUR
bis 1. Juli 2019, Museumsplatz 5, 5020 Salzburg
Dahoam im Wandel der Zeit: 200 Jahre Lebensraum Salzburg

Seit 200 Jahren gehört Salzburg zu Österreich. In dieser Zeitspanne haben weltweit die wohl umfassendsten Veränderungen der Menschheitsgeschichte stattgefunden. Die Ausstellung spannt einen facettenreichen Bogen vom globalen Kontext bis hin zu den vielfältigen Entwicklungen in Salzburgs Landschaft. Sie erzählt Geschichten dramatischer Veränderungen, aber auch Erfolgsgeschichten, die zeigen, dass Handeln zur Bewältigung von Problemen führt.

 
bis 30.04.2019 - Ausstellung - Erzaehl mir Salzburg

AUSSTELLUNG · SALZBURG MUSEUM
bis 30. April 2019, Neue Residenz, Obergeschoß, Mozartplatz 1
Erzähl mir Salzburg. Eine Ausstellung über Salzburger Kunst- und Kulturgeschichten

Eine Ausstellung über Salzburger Kunst- und Kulturgeschichte(n)
Die Sonderausstellung „Erzähl mir Salzburg!“ rückt Ereignisse und Personen aus zwei Jahrhunderten in den Fokus und liefert damit Einblicke in Salzburgs Kunst- und Kulturgeschichte. Alle erzählten Geschichten haben ihren Ausgang zwischen 1816 und 2016: Zugleich reichen sie weit in die Vergangenheit zurück oder hatten weitreichende Folgen für die Zukunft. BesucherInnen erhalten – von Raum zu Raum und von Thema zu Thema wandernd – die Möglichkeit, sich aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und anhand unterschiedlicher Erzählweisen Salzburg und seiner Geschichte anzunähern.

Die zwölf Historien und Histörchen im Überblick
Wahrlich Sagenhaft! Salzburger Sagenwelt und ihr Verhältnis zur Geschichte
Spurensuche in der Vergangenheit – Salzburg entdeckt seine Geschichte
„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ – Was ein Lied erzählt und über seine Zeit verraten kann
Auf den Spuren von Haydn und Mozart: Bericht zur Salzburger Musikgeschichte
Unter dem Protektorat der Kaiserin-Witwe Caroline Auguste: Salzburg erzählt seine Geschichte im eigenen Museum!
Zeitschnitte 1866 und 1916 – Bilder der Veränderung 
Zurück in die Zukunft: Salzburger Utopien der Zwischenkriegszeit I und II
Salzburg und der Nationalsozialismus – Das schwere Erbe der Geschichte
Wotruba und Thorak – Ein Salzburger Gipfeltreffen besonderer Art
Kunst im Zeichen des Kalten Kriegs – oder wie in Salzburg die „kulturbolschewistische Atombombe“ gezündet wurde
Zwei Tage angesichts des Wolkenküchenbergs (Peter Handke) – literarische Salzburg-Bilder
Lisl Ponger: Das Museum im Museum

 

Kuratorinnen und Kuratoren:
Dr. Christian Flandera
Mag. Werner Friepesz
Mag. Barbara Hagen-Walther
Dir. Dr. Martin Hochleitner
Mag. Peter Husty
Dr. Ernestine Hutter
Dr. Raimund Kastler
Dr. Wilfried Kovacsovics
Dr. Gerhard Plasser
Dr. Nikolaus Schaffer
Mag. Urd Vaelske
Dr. Holger Wendling
 
bis 28.10.2018 - Ausstellung - Matthias tanzt

AUSSTELLUNG · VOLKSKUNDE MUSEUM
24. März bis 28. Oktober 2018, Monatsschlössl Hellbrunn
Matthias tanzt

Kunst und Wissenschaft treten in Dialog und eröffnen verschiedene Zugänge zu einem Salzburger Brauch: Das Trestern ist ein Reigentanz mit Stampf- und Sprungschritten, der in Stuben und Gasthäusern, eingerahmt von weiteren Perchtenfiguren, um den 5. Jänner im Pinzgau aufgeführt wird.
Außerdem ist er auf Bühnen und in der Stadt Salzburg zu sehen. Die ausschließlich männlichen Akteure tragen rote Kostüme mit prächtigen bänderbesetzten Hüten, die mit Hahnenfedern geschmückt sind.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung des Künstlers Thomas Hörl mit dem Tresterertanz. Er interpretiert historische Dokumente aus gegenwärtiger künstlerischer Sicht: Foto-, Film- und Tonaufzeichnungen, die zwischen 1898 und 1939 mit Matthias Eder als Vorpercht angefertigt wurden. Für ihn und mit ihm entsteht eine bühnenartige Installation, die den Tanz an neue soziale, zeitliche und kulturelle Orte transferiert. Das Ausstellungspublikum ist eingeladen, auf diesem Catwalk zu zwei DJ-Bearbeitungen (Cherry Sunkist und das_em) der Tonaufnahmen selbst zu tanzen.
In einem weiteren Teil der Ausstellung wird die wissenschaftliche Spurensuche nach den Ursprüngen, den Aufführungsweisen und dem oftmaligen Bedeutungswandel des Tresterertanzes offengelegt. Seine Geschichte verläuft nicht linear; sie ist ein Puzzlespiel, das höfische Feste und den Karneval von Venedig aufblitzen lässt. Schriftliche Dokumente, Grafiken und Fotografien ermöglichen es den Besucherinnen und Besuchern, eigene Sichtweisen auf den Brauch zu entwickeln und zu reflektieren. Die ältesten in musealen Sammlungen erhaltenen Tresterer-Kostüme werden erstmals gemeinsam in einer Ausstellung gezeigt.
Diese Ausstellung verortet das Tresterertanzen unterschiedlich: als kreatives Gestalten, als statisches Bewahren und identifikatorisches Bewerten sowie als Ort des Sezierens nach verschiedenen Aspekten.
Eine Kooperation des Volkskundemuseums Wien mit dem Salzburger Landesinstitut für Volkskunde und dem Verein zur Förderung des Salzburger Landesinstitutes für Volkskunde.

 

 
bis 01.07.2019 - Ausstellung - Salzhochburg Hallein
AUSSTELLUNG · HAUS DER NATUR
bis 1. Juli 2019, Museumsplatz 5, 5020 Salzburg
DAHOAM IM WANDEL DER ZEIT: 200 JAHRE LEBENSRAUM SALZBURG

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