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Aktuelle Termine und Veranstaltungen befreundeter Museen und Vereine
bis 01.07.2019 - Sonderschau - Dahoam im Wandel der Zeit: 200 Jahre Lebensraum Salzburg

AUSSTELLUNG · HAUS DER NATUR
bis 1. Juli 2019, Museumsplatz 5, 5020 Salzburg
Dahoam im Wandel der Zeit: 200 Jahre Lebensraum Salzburg

Seit 200 Jahren gehört Salzburg zu Österreich. In dieser Zeitspanne haben weltweit die wohl umfassendsten Veränderungen der Menschheitsgeschichte stattgefunden. Die Ausstellung spannt einen facettenreichen Bogen vom globalen Kontext bis hin zu den vielfältigen Entwicklungen in Salzburgs Landschaft. Sie erzählt Geschichten dramatischer Veränderungen, aber auch Erfolgsgeschichten, die zeigen, dass Handeln zur Bewältigung von Problemen führt.

 
bis 30.04.2019 - Ausstellung - Erzaehl mir Salzburg

AUSSTELLUNG · SALZBURG MUSEUM
bis 30. April 2019, Neue Residenz, Obergeschoß, Mozartplatz 1
Erzähl mir Salzburg. Eine Ausstellung über Salzburger Kunst- und Kulturgeschichten

Eine Ausstellung über Salzburger Kunst- und Kulturgeschichte(n)
Die Sonderausstellung „Erzähl mir Salzburg!“ rückt Ereignisse und Personen aus zwei Jahrhunderten in den Fokus und liefert damit Einblicke in Salzburgs Kunst- und Kulturgeschichte. Alle erzählten Geschichten haben ihren Ausgang zwischen 1816 und 2016: Zugleich reichen sie weit in die Vergangenheit zurück oder hatten weitreichende Folgen für die Zukunft. BesucherInnen erhalten – von Raum zu Raum und von Thema zu Thema wandernd – die Möglichkeit, sich aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und anhand unterschiedlicher Erzählweisen Salzburg und seiner Geschichte anzunähern.

Die zwölf Historien und Histörchen im Überblick
Wahrlich Sagenhaft! Salzburger Sagenwelt und ihr Verhältnis zur Geschichte
Spurensuche in der Vergangenheit – Salzburg entdeckt seine Geschichte
„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ – Was ein Lied erzählt und über seine Zeit verraten kann
Auf den Spuren von Haydn und Mozart: Bericht zur Salzburger Musikgeschichte
Unter dem Protektorat der Kaiserin-Witwe Caroline Auguste: Salzburg erzählt seine Geschichte im eigenen Museum!
Zeitschnitte 1866 und 1916 – Bilder der Veränderung 
Zurück in die Zukunft: Salzburger Utopien der Zwischenkriegszeit I und II
Salzburg und der Nationalsozialismus – Das schwere Erbe der Geschichte
Wotruba und Thorak – Ein Salzburger Gipfeltreffen besonderer Art
Kunst im Zeichen des Kalten Kriegs – oder wie in Salzburg die „kulturbolschewistische Atombombe“ gezündet wurde
Zwei Tage angesichts des Wolkenküchenbergs (Peter Handke) – literarische Salzburg-Bilder
Lisl Ponger: Das Museum im Museum

 

Kuratorinnen und Kuratoren:
Dr. Christian Flandera
Mag. Werner Friepesz
Mag. Barbara Hagen-Walther
Dir. Dr. Martin Hochleitner
Mag. Peter Husty
Dr. Ernestine Hutter
Dr. Raimund Kastler
Dr. Wilfried Kovacsovics
Dr. Gerhard Plasser
Dr. Nikolaus Schaffer
Mag. Urd Vaelske
Dr. Holger Wendling
 
bis 01.10.2018 - Ausstellung - Himmelsbilder: Astrofotografie am Haus der Natur

AUSSTELLUNG · HAUS DER NATUR
bis 1. Oktober 2018, Museumsplatz 5, 5020 Salzburg
Himmelsbilder: Astrofotografie am Haus der Natur

Leidenschaft und Geduld sind nötig, um das Licht der Sterne einzufangen – von technischem Know-how einmal ganz abgesehen. Aber wenn es gelingt, entstehen atemberaubende Ansichten von weit entfernten Galaxien, unwirklich schönen Nebeln oder flüchtigen Kometen. Viel Poesie steckt in der Sonderausstellung „Himmelsbilder“, in der uns die Fotografen der Arbeitsgruppe für Astronomie am Haus der Natur die Schönheit und Unendlichkeit unseres Universums vor Augen führen.

 
bis 07.10.2018 - Ausstellung - Es war einmal... Maerchenwelten

AUSSTELLUNG · SPIELZEUG MUSEUM
bis 7. Oktober 2018, Bürgerspital
Es war einmal… Märchenwelten

Märchen haben für Kinder eine besondere Bedeutung. So entführt eine Sonderausstellung im Spielzeug Museum ab Oktober in diese zauberhafte Welt der Märchen. Sowohl die Ausstellungsgestaltung als auch die vielen Zinnfiguren, Hörstationen und Handpuppen werden die Fantasie der kleinen und großen Gäste beflügeln. Ein Großteil der Auswahl stammt aus der Feder der Gebrüder Grimm. Die einzelnen Themen sind in spannenden Märchenhäuschen aufbereitet.
Bereits am Beginn der Ausstellung "ES WAR EINMAL ... Märchenwelten" steht ein Häuschen, das durch eine dicke Hecke geschützt wird. Darin wartet Dornröschen in Form einer bezaubernd schönen Puppe aus der Sammlung des Spielzeug Museum.
In weiteren Häuschen im Märchenwald werden Hänsel und Gretel, Schneewittchen und Rotkäppchen vorgestellt. Dabei kommen Objekte der Sammlung zum Einsatz. Die Geschichte von Rotkäppchen wird anhand von Zinnfiguren erzählt. Von Schneewittchen und den sieben Zwergen berichtet ein uraltes Comic. Und bei Hänsel und Gretel kann das Geheimnis des Knusperhäuschens erforscht werden. Ein Knochenspiel kann ausprobiert werden.
Eines der Häuser hebt sich ab. Bei genauer Betrachtung ist es eher ein Zelt. Im Inneren wird man in die orientalische Welt von „Aladin“ entführt. Auf einem Teppich fliegen kann man zwar nicht, dafür aber direkt in eine Geschichte von helfenden Geistern eintauchen. Was diese Geister wohl zu erzählen haben? Das gilt es ab 21. Oktober 2017 im Spielzeug Museum herauszufinden.

 

 
bis 23.09.2018 - Ausstellung - Die Kunstkammer Wuerth im Domquartier Salzburg

AUSSTELLUNG · DOMQUARTIER SALZBURG/NORDORATORIUM
18. Mai bis 23. September 2018, Residenzplatz 1/Domplatz 1a
Die Kunstkammer Würth im Domquartier Salzburg

Ab 18. Mai 2018 zeigt sich im DomQuartier Salzburg eine Facette der Sammlung Würth, die angesichts der zahlreichen Sammlungsauftritte zur Kunst der Moderne und der Gegenwart im In- und Ausland bislang weniger deutlich in der öffentlichen Wahrnehmung hervorgetreten ist: die Kunstkammer Würth.
Obgleich eine Auswahl der Kleinode aus der Sammlung des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Reinhold Würth bereits seit 2005 in idealer Weise die Sammlung des Bode-Museums auf der Berliner Museumsinsel ergänzen und 2003 sowie 2015 in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall temporär bewundert werden konnten, ist ihre Zurschaustellung immer noch eine Besonderheit. Angesichts dieser Tatsache erscheint eine Gastausstellung im DomQuartier Salzburg umso attraktiver.
Die Kunstkammern, die in Europa ab dem 16. Jahrhundert entstanden, werden gerne als Urformen des Museums angesehen. Es wurde gesammelt, was kostbar und interessant war. So wundert es nicht, dass die Bestände der bedeutenden fürstlichen Kunstkammern heute große Museen bereichern. Die Meisterwerke der Sammlung Würth stammen aller Wahrscheinlichkeit nach aus ehemaligen Kunstkammern. Ihre Zusammenschau schlägt eine Brücke zu dieser historischen Form des Sammelns. Als Kollektion vermitteln die Prunkstücke von Leonhard Kern bis Balthasar Permoser ein eindrückliches Bild vergangener wie heutiger Sammelpassion.
Die Sammellust jener Zeit konnte sich an der präzisen Mechanik eines eisernen Schlosses genauso entfachen wie an geradezu atemberaubenden elfenbeinernen Drechselarbeiten. Die uns eigene kunsthistorische Fixierung auf Skulptur, Architektur und Malerei war noch nicht vollzogen und die großen einflussreichen Helden der Florentiner Frührenaissance, wie Filippo Brunelleschi, Lorenzo Ghiberti oder Donatello, waren gelernte Goldschmiede.
Handelsschiffe brachten seit der Entdeckung Amerikas und der Landung der Portugiesen in Indien nicht nur Edelsteine und Gewürze nach Hause, sondern auch Exotisches aus Fauna und Flora, was Kunsthandwerker zu kreativen Wunderwerken inspirierte. Denn die exotischen Trouvaillen waren nicht bloße Materialien, sie waren auch Ausgangspunkt und Inspiration für höchst artifizielle Kreationen, in denen die für Kunstkammerobjekte so typische Verbindung von Naturalia und meisterhafter Handwerkskunst deutlich zutage treten konnte. Beliebt waren etwa Concilien, Schalen von Meerestieren aller Art, unter denen das hell schimmernde Perlmuttgehäuse der aus dem südwestlichen Pazifik stammenden Nautilusschnecke herausragt. Von Amsterdam aus gelangten die kostbaren Nautilusschalen in die europäischen Goldschmiedezentren, in denen sich bald schon Nautilusexperten herausgebildet hatten, die die Schalen mit kleinplastischem Schmuck verzierten. Allein schon durch ihre Form schienen die Objekte prädestiniert, als Pokale und Gießgefäße genutzt zu werden, wie das eindrucksvolle, in Silber gefasste und teilweise vergoldete Exemplar der Sammlung Würth belegt, das vom Nürnberger Meister Johannes (I.) Clauss gefertigt wurde.
Große Nachfrage bestand im 17. Jahrhundert auch nach Elfenbein, das die ostund westindischen Handelskompanien vor allem aus Afrika herbeischafften, um die in Mode gekommene, hoch spezialisierte Technik des Drechselns zu ermöglichen. Als Récréation gehörte das Elfenbeindrechseln sogar zum akzeptierten Kanon hochadeliger Kunstübung, die sich auch architektonisch im Raumtypus hofeigener Drechselkammern niederschlug. Und mehr noch: Vor dem Hintergrund eines mechanistischen Weltbildes, das Gott als den größten Drechsler pries, offenbarten Fürsten in dieser Tätigkeit ihr eigenes Selbstverständnis. Aufgrund seiner sinnlichen Anmutung, des zarten Glanzes und der feinen, belebenden Maserung wurde Elfenbein auch gerne für figürliche Darstellungen verwendet, von denen die Sammlung Würth insbesondere in den Werken des Hohenlohers Leonhard Kern herausragende Beispiele besitzt.

 

 
bis 23.04.2018 - Ausstellung - Zurueckgeholt

AUSSTELLUNG · DOMQUARTIER SALZBURG
bis 23. April 2018, Residenzplatz 1
Zurückgeholt

Highlights der kleinen Präsentation sind der von Albert Christoph Dies für die Gemäldegalerie Fürsterzbischof Colloredos geschaffene Salzburg-Zyklus und der von Fürsterzbischof Wolf Dietrichs Hofmaler Kaspar Memberger d. Ä. ausgeführte Arche-Noe-Zyklus. Ergänzt wird die Schau durch Gemälde, die 2017 im Zuge der Auseinandersetzung um das Vermögen zwischen Bund und Land Salzburg auf Initiative des Landeshauptmannes Dr. Wilfried Haslauer dem Land Salzburg übertragen wurden und von der Residenzgalerie Salzburg verwaltet werden.

Künstler: Elias van den Broeck, Pompeo Calvi, Albert Christoph Dies, Anton oder Gabriel Joseph Faistenberger, Gregorio Fidanza, Kaspar Memberger d. Ä., August Theodor Schöfft u. a.

Konzept & Kuratorin: Mag. Astrid Ducke

 

 
bis 23.04.2018 - Ausstellung - Wolf Dietrich. Auf den Spuren des Fuersterzbischofs

AUSSTELLUNG · DOMQUARTIER SALZBURG
bis 23. April 2018, Residenzplatz 1
Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im Domquartier Salzburg

2017 jährt sich Wolf Dietrichs Tod zum 400. Mal. Gestorben am 16. Jänner 1617, zählt der Fürsterzbischof zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Salzburger Geschichte. An der Wende zu einer neuen Epoche, dem Barock, lässt der Raitenauer den fürsterzbischöflichen Sitz im Herzen der Stadt in neuem Glanz erstrahlen. Italienische Leichtigkeit in Architektur, Malerei und Plastik wird durch eine prunkvolle Hofhaltung ergänzt. Und so steigt Salzburg um 1600 neben dem kaiserlichen Hof in Prag und dem 1623 zur kurfürstlichen Residenzstadt erhobenen München zu den bedeutendsten Kunstzentren Mitteleuropas auf. Teile des Gebäudekomplexes beherbergen heute das DomQuartier Salzburg, dass das Todesjahr zum Anlass nimmt, mit einer Ausstellung dem Landesfürst zu gedenken. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau steht am Anfang von Salzburgs prunkvollem Weg in den europäischen Barock.

Die Ausstellung bietet ein Gesamterlebnis zur Person Wolf Dietrichs und umfasst das gesamte DomQuartier Salzburg und inkludiert an Sams-, Sonn- und Feiertagen die Landkartengalerie im Toskanatrakt (Universität Salzburg; Zugang über die Räumlichkeiten des DomQuartiers).

Themenbereiche
Bauherr, Fürst, Zeremoniell, Antike, Herrschaftsgedanke, Italien, Wappen, Person, Sammler, Künstler, Visionär, Erzbischof, Kunstmäzen, Wirtschaft, Musik, Privat, Gefangenschaft und Tod

Objektauswahl
Museen des DomQuartiers sowie weitere Leihgeber aus Salzburg. Es werden Objekte aus allen Bereichen der bildenden Kunst zu sehen sein.

Die Landkartengalerie im Toskanatrakt ist dank der Unterstützung der Universität Salzburg an Sams-, Sonn- und Feiertagen während der Öffnungszeiten des DomQuartiers über die Prunkräume der Residenz zugänglich. Folgend die genauen Termine:

Sa. 25. 11., So. 26. 11. 2017
Sa. 2. 12., So. 3. 12. 2017
Fr. 8. 12., Sa. 9. 12., So. 10. 12. 2017
Sa. 16. 12., So. 17. 12. 2017
Sa. 23. 12. 2017 (So. 24. 12. ist das Museum geschlossen) – Mo. 1. 1. 2018
Sa. 6. 1., So. 7. 1. 2018
Sa. 13. 1., So. 14. 1. 2018
Sa. 20. 1., So. 21. 1. 2018
Sa. 27. 1., So. 28. 1. 2018
Sa. 3. 2., So. 4. 2. 2018
Sa. 10. 2., So. 11. 2. 2018
Sa. 17. 2., So. 18. 2. 2018
Sa. 24. 2., So. 25. 2. 2018
Sa. 3. 3., So. 4. 3. 2018
Sa. 10. 3., So. 11. 3. 2018
Ostern sowie die beiden Wochenende davor scheiden wegen der Antiquitätenmesse aus
Sa. 7. 4., So. 8. 4. 2018
Sa. 14. 4., So. 15. 4. 2018
Sa. 21. 4., So. 22. 4. 2018

 

Ausstellungsgestaltung
Die Wegführung beginnt im Hof der Residenz und führt über die Prunkräume, die Landkartengalerie, die Residenzgalerie, das Nordoratorium und die Lange Galerie bis zum Museum St. Peter. Themenbereiche mit Objekten, die mit Wolf Dietrichs zusammenhängen, begleiten den Besucher durch das gesamte DomQuartier. Sowohl in der Residenzgalerie als auch im Nordoratorium werden Ausstellungsschwerpunkte gesetzt. Individualbesucher und Gruppen können das Leben und Schaffen des Fürsterzbischofs ergehen.

Broschüre
Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog. Autoren sind die Kuratoren des DomQuartiers sowie Experten zu den einzelnen Themenbereichen. Der inhaltliche Aufbau folgt dem Ausstellungskonzept.

Spezialführungen
Die Ausstellung wird durch Spezialführungen durch das DomQuartier und den angrenzenden Gebäudeteilen ergänzt. Ein Museumspädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche wird entwickelt.

Gesamterlebnis
Die Ausstellung widmet sich 30 Jahre nach der großen Landesausstellung einem der wichtigsten Kapitel der Salzburger Kunst- und Kulturgeschichte. Das DomQuartier nutzt wesentliche Gebäudeteile, die unter Wolf Dietrich entstanden sind und beherbergt zahlreiche Kunstschätze aus der Zeit um 1600.

Idee, Konzept, Organisation und Kuratoren
Astrid Ducke, Thomas Habersatter

 

 
bis 22.04.2018 - Ausstellung - Raum und Fotografie

AUSSTELLUNG · MUSEUM DER MODERNE – MÖNCHSBERG
bis 22. April 2018, Museum der Moderne, Mönchsberg 32
Raum und Fotografie

 In dieser Ausstellung wird vielfältigen Bezügen von Raum und Fotografie nachgegangen. Standen in der Frühzeit der Fotografie technische und bildnerische Möglichkeiten im Vordergrund, erweiterten ab den 1960er-Jahren Künstler_innen ihr Verhältnis zu „Raum“ auf soziale und konzeptuelle Themen. Die Ausstellung reicht von 1860 bis heute und zeigt Werke von 35 Künstler_innen: ausgehend von einer begehbaren Camera obscura, in der das Licht der Salzburger Altstadt zum projizierten Bild wird, bis hin zu der Installation How Not to Be Seen von Hito Steyerl aus 2013.
n sechs Kapiteln wird exemplarisch die sich verändernde Sichtweise auf und in den Raum vorgestellt. Frühe Bildverfahren und experimentelle Fotografie stehen am Anfang der Ausstellung. Im technikbegeisterten 19. Jahrhundert entstanden neue Methoden, um mit den Möglichkeiten der Kamera menschliche Sichtweisen und räumliches Sehen zu imitieren. Das änderte sich im frühen 20. Jahrhundert, als das sogenannte „Neue Sehen“, entstanden durch die Entwicklung moderner Kameratechniken, und das „Neue Bauen“ miteinander korrespondierten, wie beispielsweise in den Arbeiten des Bauhauslehrers László Moholy-Nagy. Der architektonische Raum wurde von den neusachlichen Fotograf_innen zum Anlass für experimentelle Bildkonzepte genommen, die eine Erweiterung der Seheindrücke darstellten. Die anschließenden Kapitel befassen sich mit dem gebauten Raum und dem Einfluss von Architektur auf die Gesellschaft. Die Expansion der Städte, die Entstehung von Randbezirken und Wohntürmen sind Themen der Arbeiten des Konzeptkünstlers Stephen Willats und des Fotografen Wolfgang Tillmans. Seine Videoinstallation Book for Architects, die 2014 auf der Architekturbiennale in Venedig vorgestellt wurde, zeugt von der Faszination, die das Leben in der Stadt und die divergenten gestalterischen Einzelentscheidungen auf den Künstler haben. Mit dem Film The Forgotten Space von Allan Sekula und Noël Burch aus dem Jahr 2010, Arbeiten von Santu Mofokeng und Dayanita Singhs Museum of Chances von 2015 widmet sich der dritte Ausstellungsteil den Grenzen in politischen Systemen, Wirtschaftsräumen und solchen, die vor allem virtuell bestehen.
erke von Philip Kwame Apagya, Herbert Bayer, Giacomo Brogi, Franz Bergmüller Jindřich Eckert, Hans-Peter Feldmann, Seiichi Furuya, Isa Genzken, Johannes Gramm, Birgit Graschopf, Florence Henri, M. Hoffmann, Kenneth Josephson, Wolfgang Kudrnofsky, Georges Lévy & Moyse Léon, Werner Mantz, Ingrid Martens, Santu Mofokeng, László Moholy-Nagy, Negretti & Sambra, Beaumont Newhall, Gregor Sailer, Alfons Schilling, Allan Sekula, Dayanita Singh, Margherita Spiluttini, Hito Steyerl, Sasha Stone, Clare Strand, Yutaka Takanashi, Wolfgang Tillmans, Umbo, Felix Weber, Stephen Willats

Kuratorin: Christiane Kuhlmann, Kuratorin für Fotografie und Medienkunst
Kuratorische Assistent_innen: Tina Teufel und Peter Schreiner

 
bis 15.04.2018 - Ausstellung - Folklore. Eine Kontroverse mit Werken aus der Sammlung

AUSSTELLUNG · MUSEUM DER MODERNE – MÖNCHSBERG
bis 15. April 2018, Museum der Moderne, Mönchsberg 32
Folklore. Eine Kontroverse mit Werken aus der Sammlung

Mit Werken aus den eigenen Beständen sowie den Dauerleihgaben der Sammlung Generali Foundation und der Fotosammlung des Bundes werden unterschiedliche Facetten der Rolle und Aneignung von Folklore in der bildenden Kunst beleuchtet.
In einer von Globalisierung und Migration bestimmten Welt gewinnen Identität und Tradition neue Bedeutung. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierte sich „Folklore“ als Sammelbegriff für mündlich überlieferte Ausdrucksformen von Gemeinschaften wie Märchen, Lieder, Trachten und Handwerk. In der Wissenschaft wird Folklore daher auch als traditionelles Wissen oder Handeln untersucht, während es im Alltag oft für Volksmusik oder Kitsch steht.
Diese und andere kontroverse Aspekte von Folklore sind in der Ausstellung mit Werken aus Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart vertreten. Der Bogen reicht von illustrierten Märchen der Gebrüder Grimm über Heimatfotografie der 1930er-Jahre und die Reflexion von lokaler Identität in Werken der Generation der Nachkriegszeit bis zur Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Blick auf fremde Kulturen. Auch mögliche zeitgenössische Formen von Folklore werden zur Diskussion gestellt. Inwieweit können sich Überlieferungen und Traditionen verändern? Kann Kontinuität mit Wandelbarkeit einhergehen oder bleiben uns lediglich Folklorismus oder Fakelore, also verzerrte Darstellungen von Sitten und Gebräuchen? Und welche Identität hat die Folklore der Gegenwart und der Zukunft?
Werke von Anna Artaker / Lilla Khoor, Kader Attia, Peter Paul Atzwanger, Lothar Baumgarten, Norbert Brunner / Michael Schuster, Valie EXPORT, Harun Farocki, Heinz Frank, Dan Graham, Rodney Graham, Hans Walter Hannau, David Hockney, Kathi Hofer, Rainer Iglar, Kurt Kaindl, Joachim Koester, Rudolf Koppitz, Stefan Kruckenhauser, Michael Mauracher, Nedko Solakov, Ingeborg Strobl, Umbo, Erwin Wurm und andere.

Kuratorinnen: Sabine Breitwieser, Direktorin und Antonia Lotz, Kuratorin Sammlung Generali Foundation
Presented by Generali Foundation

 

 
12.04.2018 - Vortrag - Freunde der Salzburger Geschichte - staedtebauliche Entwicklung in Muelln
VORTRAG · FREUNDE DER SALZBURGER GESCHICHTE
12. April 2018, Müllner Bräu, Saal 3, 19 Uhr
HR Dipl.-ing. Dr. Christoph Braumann: Die städtebauliche Entwicklung der Salzburger Vorstadt Mülln seit dem Mittelalter

 
bis 08.04.2018 - Ausstellung - Georg Eisler. Welt-Anschauungen

AUSSTELLUNG · MUSEUM DER MODERNE – RUPERTINUM
bis 8. April 2018, Rupertinum, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
Georg Eisler. Welt-Anschauungen

Anlässlich einer großzügigen Schenkung des Georg und Alice Eisler-Stiftungsfonds für bildende Künstler und Komponisten widmet das Museum der Moderne Salzburg dem Maler Georg Eisler (1928–1998 Wien, AT) eine Einzelausstellung im Rupertinum. Gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Bestand verfügt das Museum der Moderne Salzburg nunmehr über eine umfassende und profunde Werkgruppe des Künstlers, die erstmals als gesamtes Konvolut präsentiert wird.
Georg Eisler, Sohn des Komponisten Hanns Eisler und der Sängerin Charlotte Eisler, wuchs im Exil in Moskau und Prag und schließlich in Großbritannien auf. Dort erfuhr er an diversen Kunstschulen seine künstlerische Prägung, insbesondere auch durch Privatunterricht bei Oskar Kokoschka in London. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Eisler als einer der wenigen Künstler_innen aus dem Exil wieder in seine Geburtsstadt Wien zurück.
Eislers Kunst dreht sich um den Menschen. Während uns seine Wegbegleiter in Porträts als individuelle Persönlichkeiten gegenübertreten, verliert sich der Mensch in anderen Darstellungen in der Anonymität der Großstadt und wird zum gesichtslosen Teil der Masse. Eisler malt und zeichnet den Menschen als gehetzten Fußgänger oder Marktbesucher, als freudlosen U-Bahn-Fahrer, Kaffeehausbesucher oder anonymen Voyeur in Bars und Nachtclubs. Besonders faszinieren ihn öffentliche Demonstrationen. Seine Sympathie gilt dabei den Protestierenden und er zeigt unverblümt die Übermacht und Willkür der Exekutive. Eisler strebte keine bloße Wiedergabe des Gesehenen an, sondern versuchte vielmehr, in realistischen Bildern seine Umwelt kritisch zu hinterfragen, Widersprüche hervorzuheben und in unser Bewusstsein zu rücken. Entgegen der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorherrschenden Abstraktion entschied sich Eisler, weiterhin gegenständlich zu malen. Er knüpfte damit nicht nur an die österreichische Moderne, sondern auch an die School of London an. Heute haben vor allem seine politischen Bilder eine neue Brisanz gewonnen.
Kuratorin: Barbara Herzog, Kuratorische Assistentin; mit Christina Penetsdorfer, Assistenz-Kuratorin, und Tina Teufel, Kuratorin, Museum der Moderne Salzburg
Initiierende Kuratorin: Beatrice von Bormann, Kuratorin, Stedelijk Museum, Amsterdam

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

 
bis 08.04.2018 - Ausstellung - Kunst & Politik

AUSSTELLUNG · MUSEUM DER MODERNE – RUPERTINUM
bis 8. April 2018, Rupertinum, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
Kunst & Politik

Diese Ausstellung rückt Arbeiten aus den Beständen in den Mittelpunkt, in denen gesellschaftspolitische Kritik geübt wird und entsprechende Diskussionen vorangetrieben werden. Welchen Stellenwert das Sammeln von Druckgrafik sowie von anderen „flüchtigen“ und relativ einfach zu vervielfältigenden und verteilbaren Medien – Flugblätter, Plakate, Postkarten, Sticker, Zeitschriften – hat, wird bei sozialkritischer Kunst besonders deutlich. „Engagierte“ Künstler_innen schaffen ihre Werke weniger zur kontemplativen Betrachtung ästhetischer Werte, vielmehr wollen sie konkrete Botschaften verbreiten. Dabei reflektieren sie auch die Grenzen ihres Handlungsspielraumes sowie von Kunst und politischem Aktivismus generell.
Beginnend mit Arbeiten aus dem späten 19. Jahrhundert wird in der Ausstellung exemplarisch die künstlerische Bildproduktion im Umkreis der Arbeiterbewegung vorgestellt. Formen subversiver Bildmontage gewinnen an Bedeutung und wirken bis heute nach. Im 20. Jahrhundert werden die Kunst und ihre wohl ehrwürdigste Institution, das Museum, zum Thema künstlerischer Auseinandersetzung. Künstler_innen problematisieren die gesellschaftspolitische Rolle ihrer Arbeit im Zusammenhang mit dem sich entwickelnden Kunstmarkt. Fragen nach der politischen Dimension von Kunst – und dabei insbesondere die Frage, wie Künstler_innen selbst als politische Subjekte agieren können – ziehen sich als roter Faden durch die Ausstellung.

Kuratorin: Stefanie Grünangerl, Bibliothekarin Museum der Moderne Salzburg
Presented by Generali Foundation

 

 
bis 02.04.2018 - Ausstellung - Kultur erben. Stadt erhalten!

AUSSTELLUNG · PANORAMA MUSEUM
bis 2. April 2018, Panorama Museum, Mozartplatz 1
Kultur erben. Stadt erhalten!

Die Stadt Salzburg mit ihrem pittoresken barocken Kern und den großen Gärten und Grüngebieten ist weltberühmt. Im Panorama Museum ist die besondere Aura der Stadt durch das große Rundgemälde von Johann Michael Sattler auf Dauer präsent.
Im Jahr 2017 gibt es für Salzburg gleich zwei Jubiläen zu feiern, die in direktem Zusammenhang mit der Erhaltung der Stadt stehen. 1967, also vor 50 Jahren, wurde hier das erste Altstadterhaltungsgesetz Österreichs beschlossen. Es geht auf eine Initiative des Kunsthistorikers Hans Sedlmayr zurück, der 1965 in seinem Buch „Die demolierte Schönheit – Ein Aufruf zur Rettung der Altstadt Salzburgs“ für die Erhaltung der besonderen Architektur eintrat.
Dreißig Jahre später, 1997, wurde die Salzburger Altstadt in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen, deren Bestehen sich heuer zum zwanzigsten Mal jährt.
Johann Michael Sattler war schon im 19. Jahrhundert mit seinem Rundgemälde als wichtiger Werber für die Stadt Salzburg im Ausland unterwegs. Seit jeher waren Künstler sehr wichtig und prägend für die Stadt, man denke etwa an die Galerien, die Theater, die Salzburger Festspiele und die Sommerakademie. Mit dieser Ausstellung wollen wir nicht nur das gebaute Salzburg zeigen, sondern stellen auch einige der visuellen bzw. multimedialen Dokumentaristen der Stadt mit ihren Werken aus der Sammlung des Museums vor.
Salzburg war und ist mehr als seine prominenten Bauten. Es ist eine lebendige Stadt, weil hier viele Künstler leben und arbeiten und weil es eine sehr aktive Kulturszene gibt. Die Stadt trägt mit dem Weltkulturerbe-Status neben der Rücksicht auf seine bauliche Geschichte auch Verantwortung für ein kulturelles Erbe, das viel weiter gefasst werden muss, für seinen Erhalt und seinen Bestand.

 

 
bis 28.10.2018 - Ausstellung - Matthias tanzt

AUSSTELLUNG · VOLKSKUNDE MUSEUM
24. März bis 28. Oktober 2018, Monatsschlössl Hellbrunn
Matthias tanzt

Kunst und Wissenschaft treten in Dialog und eröffnen verschiedene Zugänge zu einem Salzburger Brauch: Das Trestern ist ein Reigentanz mit Stampf- und Sprungschritten, der in Stuben und Gasthäusern, eingerahmt von weiteren Perchtenfiguren, um den 5. Jänner im Pinzgau aufgeführt wird.
Außerdem ist er auf Bühnen und in der Stadt Salzburg zu sehen. Die ausschließlich männlichen Akteure tragen rote Kostüme mit prächtigen bänderbesetzten Hüten, die mit Hahnenfedern geschmückt sind.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung des Künstlers Thomas Hörl mit dem Tresterertanz. Er interpretiert historische Dokumente aus gegenwärtiger künstlerischer Sicht: Foto-, Film- und Tonaufzeichnungen, die zwischen 1898 und 1939 mit Matthias Eder als Vorpercht angefertigt wurden. Für ihn und mit ihm entsteht eine bühnenartige Installation, die den Tanz an neue soziale, zeitliche und kulturelle Orte transferiert. Das Ausstellungspublikum ist eingeladen, auf diesem Catwalk zu zwei DJ-Bearbeitungen (Cherry Sunkist und das_em) der Tonaufnahmen selbst zu tanzen.
In einem weiteren Teil der Ausstellung wird die wissenschaftliche Spurensuche nach den Ursprüngen, den Aufführungsweisen und dem oftmaligen Bedeutungswandel des Tresterertanzes offengelegt. Seine Geschichte verläuft nicht linear; sie ist ein Puzzlespiel, das höfische Feste und den Karneval von Venedig aufblitzen lässt. Schriftliche Dokumente, Grafiken und Fotografien ermöglichen es den Besucherinnen und Besuchern, eigene Sichtweisen auf den Brauch zu entwickeln und zu reflektieren. Die ältesten in musealen Sammlungen erhaltenen Tresterer-Kostüme werden erstmals gemeinsam in einer Ausstellung gezeigt.
Diese Ausstellung verortet das Tresterertanzen unterschiedlich: als kreatives Gestalten, als statisches Bewahren und identifikatorisches Bewerten sowie als Ort des Sezierens nach verschiedenen Aspekten.
Eine Kooperation des Volkskundemuseums Wien mit dem Salzburger Landesinstitut für Volkskunde und dem Verein zur Förderung des Salzburger Landesinstitutes für Volkskunde.

 

 
08.03.2018 - Vortrag - Freunde der Salzzburger Geschichte - Herrschaftswandel in Tirol & Salzburg
VORTRAG · FREUNDE DER SALZBURGER GESCHICHTE
8. März 2018, Müllner Bräu, Saal 3, 19 Uhr
Julian Lahner: Repräsentation und Herrschaftswechsel in Tirol und Salzburg, 1806–1816
 
bis 25.02.2018 - Ausstellung - Neues Salzburg. Zwischen Erinnerung und Zeitgenossenschaft

AUSSTELLUNG · MUSEUM DER MODERNE – MÖNCHSBERG
bis 25. Februar 2018, Museum der Moderne, Mönchsberg 32
Neues Salzburg. Zwischen Erinnerung und Zeitgenossenschaft

Verfügt Salzburg über Potenzial für eine Zukunft jenseits einer Stadt als Museum? Kann Salzburg unter den gegenwärtigen Bedingungen den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft gerecht werden und sich erneuern? Das Museum der Moderne Salzburg hat in Kooperation mit der Accademia di architettura di Mendrisio an der Università della Svizzera italiana (USI) zu diesen Fragen ein Projekt gestartet, dessen Ergebnisse in einer Ausstellung vorgestellt werden, eine Auswahl davon anhand von Modellen und Plänen.

122 Architekturstudent_innen entwickelten im Rahmen ihrer Diplome unter Leitung ihrer Professor_innen Bauprojekte zu ausgewählten Arealen im Stadtgebiet von Salzburg. Die Projekte entstanden unter der Leitung von 15 international bekannter Architekt_innen: Manuel und Francisco Aires Mateus, Walter Angonese, Michele Arnaboldi, Valentin Bearth, Frédéric Bonnet, Mario Botta, Jan De Vylder (Architecten De Vylder Vinck Taillieu), Yvonne Farrell und Shelley McNamara (Grafton Architects), Quintus Miller, João Nunes— João Gomes da Silva, Valerio Olgiati und Jonathan Sergison.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg wurden 15 Areale ausgewählt und anschließend zu 14 vereint: der Parkplatz Augustinerkloster, der Mirabellplatz, der AVA-Hof, Kapuzinerberg Nord, das Museum der Moderne Salzburg, der Mönchsberg, Auerspergstraße, Möbi (Fürbergstraße), das Bahnhofsareal, Harmath & Weilinger, Nonntal – Dr.-Franz-Rehrl-Platz, das Messegelände, die ehemalige Grenzstation Freilassing und der Residenzplatz.

Salzburg ist als Stadt im Herzen Europas bekannt, deren denkmalgeschützte Altstadt in eine einzigartig schöne Landschaft eingebettet ist. Mit diesem Projekt erfährt die 2015 organisierte Ausstellung Ungebautes Salzburg eine Fortsetzung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg und der Initiative Architektur wird ein reichhaltiges Begleitprogramm organisiert, bei dem die Öffentlichkeit eingeladen ist, sich an den Überlegungen zur städtebaulichen Zukunft von Salzburg zu beteiligen.

Projekt-Website

Ein Projekt von Museum der Moderne Salzburg und Accademia di architettura – Università della Svizzera italiana mit Unterstützung der Stadt Salzburg

Projektleitung, Kuratorin: Sabine Breitwieser, Direktorin, Museum der Moderne Salzburg
Gastkuratoren: Marco Della Torre, Thomas Tschöll, Accademia di architettura di Mendrisio
Assistenz-Kuratorin: Christina Penetsdorfer, Museum der Moderne Salzburg

 

 
08.02.2018 - Vortrag - Jahreshauptversammlung Freunde der Salzburger Geschichte
VORTRAG UND JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG · FREUNDE DER SALZBURGER GESCHICHTE
8. Februar 2018, Müllner Bräu, Saal 3, 19 Uhr
Ass.-Prof. Mag. Dr. Alfred Stefan Weiß: Beten, Essen, Arbeiten – Der Alltag in den ländlichen Salzburger Hospitälern der frühen Neuzeit (1500–1800)
 
bis 05.02.2017 - Ausstellung - Weihnachtsbilder

AUSSTELLUNG · DOMQUARTIER SALZBURG/RESIDENZGALERIE
bis 5. Februar 2018, Residenzplatz 1
Weihnachtsbilder

Die Weihnachtsgeschichte anhand von Meisterwerken des 16. bis 19. Jahrhunderts erleben. Das ist in der kleinen Präsentation Weihnachtsbilder aus dem Bestand der Residenzgalerie Salzburg im DomQuartier Salzburg möglich.
Von der Geburt Christi über die Anbetung der Hirten und der Heiligen Drei Könige bis zur Flucht nach Ägypten und schließlich der Darbringung Christi spannt sich der Bogen der Gemälde.
Künstler: Louis Licherie de Beuron, Michel Corneille gen. der Ältere, Caspar de Crayer, Battista Luteri, gen. Dossi, Anton Mozart, Moritz von Schwind, Pierre Subleyras, Carlo Saraceni gen. Carlo Veneziano, Simon de Vos

Kuratorin: Mag. Astrid Ducke

 
bis 12.08.2018 - Ausstellung - Die Himmelsscheibe von Nebra

AUSSTELLUNG · KELTENMUSEUM HALLEIN
2. Februar bis 12. August 2018, Pflegerplatz 5, 5400 Hallein
Aus der Tiefe geboren – Die Himmelsscheibe von Nebra


Kurzinformation
Während der Bronzezeit, im 2. Jahrtausend v. Chr. war die Region Salzburg ein Zentrum der Welt. Die Kupferlagerstätten des Mitterberg-Reviers um Bischofshofen versorgten große Teile Mitteleuropas mit dem wertvollen Rohstoff und führten die Region zu wirtschaftlicher Blüte. Auch die weltberühmte „Himmelsscheibe von Nebra“, die um 1500 v. Chr. im 600 km entfernten Sachsen-Anhalt im Boden deponiert wurde, besteht aus Mitterberger Kupfer. In einer Sonderausstellung in Kooperation mit dem Ausstellungszentrum „Arche Nebra“ wird der Weg des Kupfers von der Lagerstätte bis in den Norden, vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt nachgezeichnet. Sie schildert die faszinierende Welt des bronzezeitlichen Bergbaus mit Originalfunden aus den Stollen des Kupferreviers und präsentiert die astronomischen und kultischen Geheimnisse der Himmelsscheibe, deren ‚Masterkopie‘ das Prunkstück der Ausstellung ist.

Kuratorisches Statement
Die Himmelsscheibe von Nebra, die 1999 von kriminellen Raubgräbern im Zentrum des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalts gefunden wurde, ist eines der spektakulärsten Objekte der europäischen Urgeschichte. Die flache Kupferscheibe ist mit Goldauflagen verziert, die Gestirne, Sonne und Mond sowie bootsartige Objekte darstellen. Form und Position dieser Auflagen legen nahe, dass es sich um die realistische, genau bemessene Wiedergabe des nächtlichen Sternenhimmels der Zeit um 1500 v. Chr. handelt. Die Mondsichel, ihr Bezug zur Sonnenscheibe, vor allem aber das Sternbild der Plejaden  zeigen, dass die Himmelsscheibe als astronomisches Instrument zur Bestimmung präziser Kalenderdaten eingesetzt wurde. Nach dem Ende dieser Funktion  wurde sie eine Zeit lang als Kultobjekt verwendet und schließlich zusammen mit weiteren Objekten in der Erde deponiert.
Die modernen archäologischen und naturwissenschaftlichen Analysen der Himmelsscheibe erbrachten den Nachweis, dass sie aus Kupfer hergestellt worden war, das aus dem Bergbaurevier um Bischofshofen im Land Salzburg stammte. Seit dem Beginn der Bronzezeit um 2000 v. Chr. förderte man hier den in ganz Europa begehrten Rohstoff zur Herstellung von Waffen, Werkzeugen, Geräten und Schmuck. Das Mitterbergrevier gilt daher als eines der wichtigsten europäischen Bergbauzentren, indem sich Wirtschaftskraft, politische Macht und militärische Stärke konzentrierten. Die Kombination dieser sozio-ökonomischen Faktoren spiegelt sich sinnfällig im Depotfund vom Pass Lueg, in dem der weltberühmte Helm, Bergbauwerkzeuge und Rohstoffe an einem wichtigen Verkehrsweg vereint sind.
Der Fundort der Himmelsscheibe und die Herkunft ihrer Rohstoffe zeigen, dass sich das Netzwerk der bronzezeitlichen Eliten folglich über gewaltige Distanzen spannte und vermutlich auch der Verbreitung technologischer Impulse, mentaler Konzepte und Ideen diente. Die Ausstellung will diesen Mustern überregionaler Kontakte nachgehen und präsentieren, wie der wirtschaftliche, soziale und ideelle Austausch zwischen weit entfernten Gesellschaften der europäischen Bronzezeit stattfand. Auf diese Weise soll der Weg des Kupfers von den Lagerstätten der Inneralpen bis zum fertigen Kultobjekt und Instrument nachvollzogen werden. Der hohe Stand der damaligen Technik zeichnet sich sowohl in den komplexen Abbau- und Aufbereitungsmechanismen des Mitterberger Montanreviers, als auch in den komplexen mathematisch-astronomischen Inhalten der Himmelsscheibe ab. Als Herrschaftswissen dienten beide Komponenten der Macht und Kontrolle bronzezeitlicher Eliten.
 
Kuratierung: Bettina Pfaff M.A. (Nebra), Dr. Holger Wendling M.A

 
bis 28.01.2018 - Ausstellung - Weihnachten im Spielzeug Museum

AUSSTELLUNG · SPIELZEUG MUSEUM
bis 28. Jänner 2018, Bürgerspital
Weihnachten im Spielzeug Museum

Die Ausstellung „Weihnachten im Spielzeug Museum“

Die Gestaltung der Ausstellung knüpft an zauberhafte Momente an: Kinder entdecken und bestaunen den Christbaum und spähen nach dem Christkind. So erscheint der Ausstellungsraum des Spielzeug Museum wie ein Wohnzimmer voller weihnachtlichem Glanz. In der Ausstellung zu sehen sind unter anderem: ein bunt bemaltes Schaukelpferd aus Holz (1959 ¬ 1960), eine schöne Krippe, die Gehpuppe Sissy (1958 ¬ 1960), oder Mitglieder aus der Steiff-Familie.

 
Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm rund um die Ausstellung

"Adventkranzbinden"
    Donnerstag, 23. November um 14 Uhr
    ab 5 Jahren
   

"Adventkalender selbst gemacht"
    Dienstag, 28. November 2017 um 15 Uhr
    ab 5 Jahren
   

"Zwetschkenkrampus und Schokonikolo"
    Dienstag, 5. Dezember um 15 Uhr
    ab 5 Jahren
   

"Kripperl bauen"
    Dienstag, 12. Dezember um 15 Uhr
    ab 5 Jahren 

"Schmuck für den Christbaum"
    Dienstag, 19. Dezember um 15 Uhr
    ab 3 Jahren

Öffnungszeiten

Di-So 9-17 Uhr (24.+31.12.: 9-14 Uhr, 1.1.: 13-17 Uhr; Geschlossen: 25.12.) 

 
bis 28.01.2018 - Ausstellung - Salzburg und der Protestantismus

AUSSTELLUNG · SALZBURG MUSEUM
bis 28. Jänner 2018, Neue Residenz, Turmzimmer, Mozartplatz 1
Reformation500 – Salzburg und der Protestantismus

Reformation500 – Salzburg und der Protestantismus 

Am 31. Oktober 2017 jährt sich die Veröffentlichung von Martin Luthers 95 Thesen und damit der Beginn der Reformation zum 500. Mal. Das Salzburg Museum nimmt dies zum Anlass, das bewegte Schicksal der Salzburger Protestanten zu beleuchten, beginnend mit der erstaunlich raschen Ausbreitung der neuen Konfession, über die Gegenmaßnahmen der Landesherrn, die in der große Emigration 1731/1732 gipfelten, bis zum ökumenischen Dialog mit der katholischen Kirche in der Gegenwart.

Wichtige Zeitdokumente führen durch die Ausstellung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Medaillenkunst, die neben der Druckgrafik eindrucksvoll an das Schicksal der Salzburger Emigranten von 1731/32 erinnert. Das Bankhaus Spängler stellt dafür Schraubmedaillen aus seiner Sammlung zur Verfügung. Sie enthalten reizvolle gedruckte und handkolorierte Bilderserien und zählen zu den erstaunlichsten Zeugnissen des Protestantismus in Salzburg. 

 
bis 28.01.2018 - Ausstellung - Lois Renner

AUSSTELLUNG · SALZBURG MUSEUM
bis 28. Jänner 2018,
Neue Residenz, Kunsthalle, Mozartplatz 1

Lois Renner

Das Salzburg Museum präsentiert Lois Renner als einen herausragenden Vertreter der österreichischen Gegenwartskunst. Der 1961 in Salzburg geborene Künstler bespielt im Rahmen des Projektes die Kunsthalle in der Neuen Residenz und realisiert gleichzeitig verschiedene Interventionen im kunst- und kulturhistorischen Parcours des Museums. Im Zentrum des Gesamtprojektes stehen aktuelle großformatige Bilder aus Renners jüngster Werkentwicklung, die durch eine Auswahl von Arbeiten seit den frühen 1990er Jahren ergänzt werden.
Renner, der an der Hochschule Mozarteum in Salzburg und an der Rheinische Kunstakademie in Düsseldorf studierte und von 2002 bis 2005 Professur für künstlerische Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe bekleidete, arbeitet an der seinerseits genial aufgespürten Schnittstelle zwischen Malerei und Fotografie. Seine Bilder schreiben ihm eine Schlüsselposition im Diskurs über die Wirkungsweisen, Eigenschaften, Grenzen und Möglichkeiten der beiden Medien zu. Die Arbeiten von Lois Renner kreisen um das eigene Atelier, das er als Modell seiner Arbeitsräume in Wien und Salzburg nachbaut und permanent mit verschiedensten malerischen, kunsthistorischen und persönlichen Bezugswelten bespielt. Man muss genau schauen, um die großformatigen Fotografien als Bilder zwischen Illusion und Wirklichkeit zu begreifen und in ihrer Komplexität von lustvoll vorgestellten und erprobten Bezügen zu verstehen.

 

KuratorInnen: Hon.-Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner

 
bis 01.07.2019 - Ausstellung - Salzhochburg Hallein
AUSSTELLUNG · HAUS DER NATUR
bis 1. Juli 2019, Museumsplatz 5, 5020 Salzburg
DAHOAM IM WANDEL DER ZEIT: 200 JAHRE LEBENSRAUM SALZBURG

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